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Android-Smartphones: Tipps für mehr Sicherheit
Internetfähige Handys sind wie kleine Computer für die Hosentasche, bei denen Sicherheit ein wichtiges Thema ist. Welche Gefahren lauern auf Android-User? Existieren Viren, die das Betriebssystem infiltrieren können? Wenn ja, wie kann man sich schützen? Wer ein Android-Smartphone besitzt, sollte unbedingt die Tipps zur Portsicherheit beherzigen, damit das Handy vor Malware aus infizierten Apps geschützt ist.


Standard-Sicherheitsbarriere: PIN-Eingabe
Wie die Computer-Fachzeitschrift "PC-Welt" auf ihrer Internetplattform schreibt, existieren mehrere Möglichkeiten, ein Android basiertes Gerät zu sichern. Eine fast schon selbstverständliche Sicherheitsform gegen unerlaubten Fremdzugriff ist die PIN. Sie schützt vor Missbrauch und muss bei jedem Einschalten des Geräts neu eingegeben werden.

Android bietet zwei Möglichkeiten:
  1. Einrichten eines vierstelligen PIN-Zahlencode
  2. Musterentsperrung: Hier legen Sie eine Verbindungslinie auf einer 3x3-Punkte-Matrix fest. Es müssen mindestens vier Punkte miteinander verbunden werden - entweder senkrecht, waagerecht oder diagonal. Zum Entsperren fahren Sie mit Ihrem Finger die festgelegte Kombination auf dem Touchscreen des Geräts nach.

Stichwort: Portsicherheit von Android

Weiter heißt es, dass sogenannte Ports geschlossen werden müssen, durch die unliebsame Besucher auf das eigene Gerät Zugriff erhalten. Diese Ports können Sie mithilfe von sogenannten Portscannern schließen. Diese Programme scannen Ihr Gerät nach offenen Ports und verschließen sie.


Sicherheitseinstellungen: Virenscanner
Auf Google Play werden Virenscanner für wenig Geld angeboten. Aber sind diese auch sinnvoll? Die einzelnen Scanning-Prozesse verbrauchen eine Menge Akkuleistung, die bei den meisten Telefonen nicht gerade üppig ist. (Android-Apps schließen und Arbeitsspeicher freigeben)

Da Android-Anwendungen in sogenannten virtuellen Maschinen ablaufen, können die Programme selbst keinen Schaden anrichten. Datenspione hingegen erlangen durch die genannten Ports Zugriff auf Ihre Daten. Dagegen hilft kein Virenschutz. Vielmehr sollten Sie beim Installieren von Software darauf achten, die angeforderten Berechtigungen genau zu überprüfen. Wenn beispielsweise ein Spiel Zugriff auf Ihr Adressbuch, Ihren Kalender und Ihre SMS sowie uneingeschränkten Internetzugriff verlangt, sollten Sie lieber die Finger davon lassen.


Kostenlose Apps eine Gefahr?
Auf Google Play finden sich immer wieder verseuchte Apps, die Ihr Handy mit Viren infizieren können. Um Ihr Android-Smartphone zu schützen, sollten Sie vor dem Herunterladen einer App prüfen, wer der Anbieter ist, und ob das Angebot seriös aussieht. Es kann auch hilfreich sein, Bewertungen zu lesen. Allerdings sollten Sie hierbei die Tipps von Anwendern auf anderen Plattformen als Google Play selbst berücksichtigen, da Sie dort mit einem unabhängigen Urteil rechnen können.


Weitere Tipps für mehr Sicherheit
Um für mehr Sicherheit zu sorgen, sollten Sie die Rechte überprüfen, die mit einer App verbunden sind, damit die Anwendung nicht auf mehr Daten als nötig zugreift. Auch installierte Android package files sollten Sie vermeiden, um Ihr Android-Smartphone zu schützen. Mit der Anwendung AVG AntiVirus (erhältlich unter Google Play) können Sie Ihre Daten sichern und die Ihr Gerät bei Verlust oder Diebstahl via Internet zurückverfolgen.


Fazit
Ein Virenscanprogramm bietet keinen optimalen Sicherheitsschutz für Ihr Android-Betriebssystem. Achten Sie stattdessen genau darauf, welche App Sie wo beziehen und welche Anforderungen beim Installieren akzeptiert werden müssen. Alles in allem bietet Android ein gutes Sicherheitskonzept. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, haben Sie viel Spaß und wenig Ärger mit Ihrem Android-Gerät.